SteinwayHenry Zschelletzschky, Jahrgang 1961, erhielt bereits im Vorschulalter Unterricht im klassischen Klavierspiel und erlernte die Grundlagen der Musiktheorie bei Musikdirektor Arthur Schmidt-Elsey in Leipzig. Er beteiligte sich regelmäßig an den Schülerkonzerten im Gohliser Schlößchen, musizierte später im kirchlichen Bereich und gründete eine Schülerband. Während des Grundwehrdienstes in der NVA stieg er in die „Regimentscombo“ ein und wurde im Fach „Komposition“ ausgezeichnet. Der Traum vom Kirchenmusikstudium blieb ihm jedoch versagt auf Grund mangelnder Referenzen an der Orgel. Dies sollte sich jedoch grundlegend ändern, denn die Musik von Jon Lord (Deep Purple) prägte künftig sein musikalisches Leitbild. Studienbedingt verbrachte Henry 8 Jahre in Dresden und gewann dort Erfahrungen am Synthesizer in der Tanzmusikband Pegasus. Zurück in der Heimatstadt spielte er nach der „Wende“ fortan in mehreren Leipziger Rockbands die Tasten – bei „Munkis Mütze“ in den 90er Jahren erstmals Hammondorgel – und war an den unterschiedlichsten Projekten beteiligt, z. B. beim Musical „Die Phantastische Welt“. Henry war 18 Jahre Keyboarder und „Soundmaker“ in der Progressive Rock-Band DICE. Auf ca. 20 CD-, bzw. DVD-Produktionen und zu vielen Konzerten (u. a. 2002 beim Münchner Theatron) hat er seine Spuren hinterlassen. Nach jahrelangen Recherchen über das Instrument „Hammondorgel“ und persönlichen Kontakten u. a. zu Michael Falkenstein (HAMMOND Deutschland), dem Jazz-Newcomer Dr. Kissenbeck (Boogaloo) und diversen HAMMOND-Technikern besann sich Henry im fortgeschrittenem Alter seiner Wurzeln und spielte wieder die Hammondorgel, zuletzt bei Frontline und Blue Anubis, bis er in die Band von Tino Standhaft aufgenommen wurde.

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